Freitag, 6. März 2015

Kurioses in Oamaru

Der nächste Halt ist Oamaru, ein Städtchen, das uns mit Steampunkkunst und viktorianischem Baustil den Kopf verdreht.

Meine Lieben, mich hat nun mehrfach die Nachfrage erreicht, wieso wir so schnell von Stadt zu Stadt springen.
Die Antwort ist:
Weil es dazwischen nichts Spannendes zu sehen gibt!
So weit das Auge reicht gibt es nur Gras- und Weideland für Neuseelands Viehzüchter. Es leben mehr Menschen in Auckland als auf der gesamten Südinsel! Von einer solch dünnen Besiedlung hatte ich vorher keine Vorstellung, doch nun ist es mir deutlich gewordenen.

Auch Oamaru besteht nur aus ein paar Querstraßen, doch die sind wirklich hübsch. Wir schlendern durchs Hafenviertel, besuchen einige Gallerien und fahren am Abend zu einem Aussichtspunkt an der Küste.

Oamaru hat einen skurilen Charme. Eine der Galerien lockte uns mit Licht und Musik die knarzende alte Holztreppe hinauf. Vor uns liegt ein Dachboden, vollgestopft mit dem seltsamsten Kram, niemand ist da, aber Tee und Gebäck stehen bereit :S
Nett aber kurios ^^"

In der denkmalgeschützten Habourstreet fühlen wir uns in die Vergangenheit zurückversetzt und finden gleich daneben einige Steampunkelemente, für die das Städtchen sich rühmt. Der Steampunk lässt quasi alte Dampfmaschinen aufleben und feiert den schäbigen Schick der ausrangierten Technik. In diesem Stil steht auch ein Restaurant am Hafen, stoisch wie ein eiserner Bunker, der jedoch völlig verrostet ist.

Am Abend an der Küste haben wir Glück und sehen einige Gelbaugenpinguine, von denen ein neugieriges Exemplar sogar durch den Busch ganz nah an uns heran gewatschelt kam :) Ein niedlicher kleiner Fratz!

Neuseeland ist ein Reiseziel für Naturfreunde und Outdoorfans - Ein großer Spielplatz für alle, die gern draußen sind.

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